Sport bei Minusgraden

Sport bei Minusgraden

Die 5 wichtigsten Empfehlungen:

Vorsicht bei Bluthochdruck und Asthma!

Vorbelastete Sportler sollten besonders auf sich achten. Das Herzinfarktrisiko für Menschen mit z.B. Bluthochdruck verdoppelt sich, wenn die Temperatur unter minus vier Grad sinkt. Gefährlich sind vor allem auch die schnellen Temperaturwechsel – aus warmen Räumen an die kalte Luft. Dadurch können sich die Gefäße so abrupt verengen, dass es für Risikopatienten gefährlich werden kann. Ähnliches gilt auch für Asthmatiker. Ihre Bronchien sind krankheitsbedingt bereits verengt und sensibel sodass das Risiko für Asthmaanfälle steigt.

Langsamer Laufen!

Der leichte Schmerz beim Einatmen, den viele während ihrer winterlichen Läufe spüren, ist bereits ein leichter Entzündungsreiz. Dagegen hilft, das Tempo zu drosseln. Je weniger tief die Atmung ist, desto weniger kühlt die Lunge aus. Besser für die Erwärmung der Atemluft ist es, durch die Nase zu atmen – doch das gelingt nur bei geringer Trainingsintensität.
Professor Ingo Froböse, Leiter des Zentrums für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln, erklärte in einem Interview: „Auch an das Immunsystem werden größere Anforderungen gestellt. Ich rate daher, die Belastung zu reduzieren, etwas langsamer zu laufen. Wer sich dauerhaft überanstrengt, schwächt die Abwehrkräfte und ist anfälliger für Viren und Bakterien.“

Bis minus 6 Grad unbedenklich!

Froböse: „Bei -10 bis -12 Grad kommt es oft zu Reizhusten. An solch kalten Tagen ist es besser, auf den Sport im Freien ganz zu verzichten. Denn die sehr kalte Luft reizt die Bronchien (Lungenbläschen) zu stark.“ „Sinken die Temperaturen auf -6 bis -10 Grad, sollte ein Mundschutz verwendet werden, etwa ein Schal über den Mund gezogen werden. So dringt nicht ganz so kalte Luft in die Atemwege ein.“
Wie gut der Einzelne mit Kälte klarkommt, ist zum einen Typfrage, zum anderen aber auch eine Frage der Gewohnheit. Professionelle Langläufer und Biathleten tolerieren hohe Belastungen bei Kälte besser als Hobbyläufer.

Wintersocken für die Achillessehne!

Eines der Hauptprobleme beim Laufen im Winter ist die Achillessehne. Die Belastbarkeit dieser Sehne hängt von der Konsistenz der sie umgebenden Gewebsflüssigkeit ab. Kälte macht diese zäher, das führt zu mehr Reibung und erhöht das Risiko einer Überlastung. Besonders bei einer Vorschädigung kann es Probleme geben. Tragen Sie Socken, die Ihre Sehnen vollständig bedecken – dann haben Sie auch bei Kälte stets einen guten Lauf.

Funktionskleidung und Mütze gegen Leistungsabfall!

Um bei Kälte die gleiche Leistung wie unter Normalbedingungen zu bringen, braucht der Organismus für den notwendigen Temperaturausgleich mehr Energie. Durch Funktionskleidung und eine Kopfbedeckung kann ein Leistungsabfall aufgefangen werden.
Froböse: „ Da die Temperaturregulation zu 40 bis 50 Prozent über die Stirn abläuft, empfehle ich Joggern bereits bei +3 bis +5 Grad ein Stirnband oder eine Mütze zu tragen. Wichtig ist, dass die Stirn trocken bleibt.“
Viel Spass beim Training!

Euer eCoach


Ein Gedanke zu “Sport bei Minusgraden

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