Finde deine größte Schwachstelle!

Finde deine größte Schwachstelle!

Beispiel 2:
Ein Fußballspieler, mit geringer Schnellkraft, wird oft überlaufen und ist so eventuell für die Niederlage seiner Mannschaft ganz entscheidend verantwortlich. So ein Spieler sitzt früher oder später auf der Bank.

Das gibt ihm allerdings die Möglichkeit an seiner Schnelligkeit zu arbeiten!
Nach einigen gezielten Trainingseinheiten wird der Spieler einen schnelleren Anritt bekommen und bald wieder in die Startelf zurückkehren. Nun hat er die besten Voraussetzungen die stärkste Saison seines Lebens spielen.

Konzentriere Dich auf eine Sache!
Ein Athlet der mit einem Trainingsprogramm beginnt, hat meistens viele Ziele und Wünsche zugleich. Das Beste ist jedoch sich auf eine Sache zu konzentrieren. Die schnellste Leistungsverbesserung wirst Du als Sportler immer durch das Training der größten Schwachstelle erreichen!
Doch wie die Schwachstelle finden?

Standardisierte Test helfen die Schwächen zu finden!
Viele Sportler denken ihre konditionelle Schwäche zu kennen. Doch eine objektive Evaluierung ist wichtig und nur über standardisierte Tests wie z.B. dem Functional Movement Screen™ (FMS™) möglich. Der FMS deckt genau die individuell GRÖSSTE Schwachstelle auf und führt so zu einer systematischen Korrektur der Defizite.
In solchen Tests sollten folgende Fähigkeiten überprüft werden.

Beweglichkeit

Die funktionelle Beweglichkeit stellt die Grundlage für alle weiteren Leistungsmerkmale dar und sollte immer als erstes getestet werden!
Eingeschränkte Bewegungsmuster bzw. im Volksmund „Muskelverkürzungen“ haben ganz erhebliche Auswirkungen auf die Statik und die gesamte Leistungsentwicklung des Körpers.

Ist z.B. das Heranziehen des Fußrückens im Sprunggelenk eingeschränkt bzw. die Wade verkürzt, weicht der Fuß beim Laufen immer etwas nach außen aus und fällt auf der Innenseite ab. Bei längeren Belastungen z.B. Joggen, kann das zu Schmerzen im Knie führen. Eine optimale Kraftübertragung wird nicht gewährleistet und Energie geht verloren.

Die Körpersymmetrie muss als erstes hergestellt werden. Bereits ein links-rechts Unterschied der Beweglichkeit von 15% erhöht das Verletzungsrisiko um das 2,6 fache!!
Am Beispiel der hinteren Oberschenkelmuskulatur:
In Rückenlage kann das rechte Bein gestreckt zur normalen Beweglichkeit von 80 Grad angehoben werden, links jedoch nur zu 65 Grad. Das ist bereits ein Unterschied von 18,5%.

Kraft

Krafttests zeigen Dir wie deine Kraftfähigkeit im Vergleich zu deiner Leistungs- und Altersgruppe ist und decken rechts-links Unterschiede und muskuläre Dysbalancen auf.
Ein häufig zu beobachtendes Phänomen im Fitnesssport sind die vorgezogenen Schultern bei den „Pumpern“. Rudern und Reverse-Butterfly werden oft in Relation vernachlässigt, was dazu führt, dass die Schultern durch den kräftigeren Brustmuskel nach vorne gezogen werden. Das sieht einerseits nicht gut aus und kann andererseits auch zu chronischen Schulterbeschwerden führen.

Power

Power kann als Schnellkraft bezeichnet werden. Dabei geht es darum in kurzer Zeit hohe Kräfte zu entwickeln. Kraft ist also die Grundlage für Power.

Erreichst Du z.B. in der Beinpresse sehr hohe Kraftwerte, aber nur unterdurchschnittliche Werte beim Standhochsprung, solltest du dein Training auf Schnellkraft umstellen. Zeigen jedoch die Power Tests gute Werte, aber die Krafttests fallen unterdurchschnittlich aus, wirst du durch ein Schnellkrafttraining keine weitere Verbesserung deiner Power erreichen, sondern musst zuerst dein Kraftpotenzial mit Muskelaufbautraining erhöhen.

Ausdauer

Durch Ausdauertests kann auf annähernd verlässliche Weise deine maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max) geschätzt werden. Läufst du z.B. viel Langstrecken (10km oder Halb-Marathon) und willst deine Laufzeit verbessern, so kann dir ein Test aufzeigen ob deine VO2max der limitierender Faktor ist oder du besser ein begleitendes Krafttraining absolvieren solltest um deine Laufzeit zu verbessern.
Mein Tipp: Lass Dich testen und trainiere gezielt!

Euer eCoach*

eGym GmbH
Florian Eibl
Dipl. Sportwissenschaftler M.A.


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