Ernährungstrend #3: PALEO

Ernährungstrend #3: PALEO

 

Als Vorbild für diese Diät dient paläolithische (altsteinzeitliche) Nahrung. Sie verfolgt das Ziel vollwertige, nicht verarbeitete und nährstoffreiche Lebensmittel zu essen. Neben den Proteinen stellen einerseits Früchte und Gemüse und andererseits Omega-3- und einfach ungesättigte Fettsäure, welche beispielsweise in Nüssen, Avocados oder Olivenöl enthalten sind, die wichtigsten Bestandteile einer “Steinzeit-Mahlzeit“ dar.

Zur Orientierung kann folgende Übersicht dienen, die auf den Erfahrungen und Empfehlungen von Robb Wolf basiert.

 

Verwende in deinem Essen:      

Und vermeide:

  • Früchte
  • Milchprodukte
  • Gemüse
  • Getreide
  • Mageres Fleisch
  • Verarbeitetes Essen und Zucker
  • Fisch und Meeresfrüchte
  • Hülsenfrüchte
  • Nüsse und Samen
  • Speisestärke
  • Gesunde Fette
  • Alkohol

 

Positive Effekte dieser Ernährungsumstellung sind ein stabiler Blutzuckerwert, ein stabiles Immunsystem, eine geringere Anfälligkeit für Allergien und effizientere Workouts. Forscher fanden zudem heraus, dass schon eine kurzzeitige Paläo Umstellung über 10 Tage den Blutdruck sowie das Cholesterol senken.

 

Zurück zur Natürlichkeit

Der Trend zu ursprünglichen, zusatzfreien Lebensmitteln ist kein neues Phänomen. Seit langem suchen Menschen Alternativen zu industriell-verarbeiteten Lebensmitteln. Vielleicht ist auch dies ein Grund, warum Ernährungsformen, wie Paleo, immer populärer werden.

Das Bewusstsein für den Verzicht auf die „Zusatzwunder“ der Lebensmittelindustrie zieht sich mittlerweile durch die breite Gesellschaft. Verantwortlich dafür ist auch das beachtliche Engagement von Institutionen, wie foodwatch, die es sich zur ehrgeizigen Aufgabe gemacht haben, die Rechte der Verbraucher zu schützen, dabei gleichzeitig Transparenz zu schaffen und über den „Etikettenschwindel“ aufzuklären. Die dreistesten Werbelügen der Lebensmittelindustrie werden jährlich mit dem „goldenen Windbeutel“ prämiert. Bei der Online-Wahl konnte in diesem Jahr unter den namenhaften Nominierten, wie Coca Cola für das Vitaminwater oder Coop für den Norden Bio Apfelsaft, Nestlé bestechen. Das Alete – Gute Nacht Mehrkorn-Getreide ist weniger eine vollwertige Trinkmahlzeit für Babys bis 10 Monate, als vielmehr eine kariesfördernde und hochkalorische Flüssigkeit, von dessen Verzehr Ärzte strengsten abraten.

 

Die paläolithische Ernährung gilt als empfehlenswerte Basis für eine gesunde Ernährungsumstellung. Allerdings fehlen auch wichtige Grundnahrungsmittel, wie Milch und Getreideprodukte, die für eine ausgewogene Ernährung maßgeblich sein können.

Erfahrungsberichte

Leonie und Laura von eGym lassen Euch gerne an ihren Erfahrungen mit Paleo teilhaben:

“Paleo überzeugt mich, weil ich weniger hungrig bin, mich vitaler fühle und eine reinere Haut bekommen habe. Natürlich gibt es dabei auch einen positiven Nebeneffekt: einige Kilos weniger. Für mich ist klar, dass ich meine Ernährung auf jeden Fall weiterhin nach Paleo richte.“ (Laura, 26)

„In 70 Tagen habe ich 16 kg verloren! Als ehemaliger Ausdauerathlet war das auch längst nötig. Jetzt fühle ich mich sehr gut und verwende nur natürliche Lebensmitteln, was sich auch positiv auf meine Gesundheit auswirkt.“ (Leonie, 24)

 


 

eGym Rezept: Paleo

Gebackenes Hähnchen mit Kürbis

Paleo Rezept für Hühnchen mit Kürbis

Zutaten (2 Personen)

  • 1 Hähnchen
  • 100g Charlotten
  • 2 Knoblauchzähen
  • 1 Hokkaido-Kürbis (400-500 g)
  • 2 Strauchtomaten
  • 2 EL Kürbiskerne
  • Oregano
  • Salz
  • Olivenöl

 

Zubereitung:

  1. Charlotten in Olivenöl anschwitzen. Nach 2 Minuten den Knoblauch und den geschnittenen Hokkaido-Kürbis hinzugeben
  2. Das Ganze auf mittlerer Stufe für ungefähr 5 Minuten anbraten, bis der Kürbis ein wenig Flüssigkeit verliert
  3. Geschnittene Tomaten und das Hähnchen in einen Bräter geben und mit Salz und Oregano bestreuen
  4. Anschließend das Kürbis-Charlotten-Knoblauch-Gemisch darüber gießen und den Bräter in den Backofen stellen
  5. Das Hähnchen bei 200°C ca. 1 Stunde backen

 

Lasst es Euch schmecken!

Euer eCoach*

 


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