Trainer-Interview: Steven | Injoy Station Dortmund

Trainer-Interview: Steven | Injoy Station Dortmund

In diesem Trainer-Interview stellt sich Steven aus dem Injoy Station Dortmund unseren Fragen und erzählt Euch unter anderem von seinen extremen sportlichen Vorlieben.

Hallo Steven. 

Danke, dass Du Dir die Zeit nimmst. Vielleicht kannst Du Dich unseren Lesern kurz vorstellen.

Ich bin Steven, 27 Jahre alt und seit Anfang 2014 im Injoy Station Dortmund. Dort mache ich meine Umschulung zum Sport- und Fitnesskaufmann. Davor war ich acht Jahre lang als Fallschirmjäger bei der Bundeswehr. Letztes Jahr habe ich dann meine Trainer-B-Lizenz gemacht und mein Balance-Diplom absolviert.

Wieso hast Du Dich für den Beruf des Fitnesstrainers entschieden?

Es ist ein sehr abwechslungsreicher Beruf. Ich habe sehr viel persönlichen Kontakt mit unseren Kunden und lerne ständig neue Menschen kennen – dadurch wird der Job nie langweilig. Besonders spannend ist der Austausch mit anderen Studios. Jedes Studio findet seinen eigenen Weg und macht es anders, das ist immer wieder toll zu sehen. Durch die Eindrücke aus anderen Studios entstehen Ideen für das eigene Studio.

Steven beim Motorrad fahren

Was unterscheidet das Injoy Station Dortmund von anderen Studios? Was macht Ihr anders oder sogar besser?

Viele Studios unterscheiden sich vor allem in Bezug auf das Alter Ihrer Mitglieder. Es gibt Studios, in denen vorwiegend Jugendliche im Hinblick auf ihr Aussehen trainieren. Das ist bei uns nicht der Fall. Unser Durchschnittsalter ist weitaus höher. Wir haben überwiegend mit älteren Menschen zu tun, die eben auch eine andere Kontraindikation haben (Anm. d. Verf.: Kontraindikation bedeutet in diesem Zusammenhang, dass bestimmte Kraftübungen und Belastungen für den jeweiligen gesundheitlichen Zustand schädlich sind und somit vermieden werden sollten). Daher arbeiten wir im Injoy Station vorwiegend mit betreutem Muskeltraining wie dem eGym Zirkel. Die gesundheitliche Förderung steht hierbei stark im Vordergrund, was gesonderte Anforderungen an die Trainingsplan-Erstellung und die fachliche Betreuung unserer Mitglieder mit sich bringt. Durch das betreute Muskeltraining können wir im Gesundheitssport ein gezielteres und genaueres Training garantieren.

Wie bist du selbst zum Kraftsport gekommen?

Ich mache seit meiner Kindheit sehr viel Sport. Ich habe mit klassischen Mannschaftssportarten wie Fußball begonnen. Danach habe ich angefangen, aktiv Eis-Hockey zu spielen und bin dort auch das erste Mal mit Krafttraining in Kontakt gekommen. Über die Jahre habe ich immer Kraftsport gemacht, besonders auch bei den Fallschirmjägern. Aber ich bin schon immer sehr sportbegeistert und verbringe einen Großteil meiner Freizeit mit unterschiedlichen Sportarten. Im Radsport bin ich sehr aktiv. Letztes Jahr habe ich an der Meisterschaft in Frankreich teilgenommen – der Megavalanche, dem härtesten Downhill Rennen der Welt. Über den Winter fahre ich Extreme Snowboard, das ist vorwiegend im Tiefschnee und auch mal abseits der Piste. Über den Sommer fahre ich viel Wakeboard und besuche die vielen schönen Wakeboard-Anlagen in Deutschland. Mein Hauptsport ist aber immer noch das Fallschirmspringen. Das mache ich nach wie vor jedes Wochenende bei mir im Verein Freefly.

Snowboard WOW

Wow, das sind schon Sportarten mit einem hohen Verletzungsrisiko. Hast du bestimmte Techniken, die Verletzungen vorbeugen können?  Vielleicht hast du einen super Ratschlag für unsere Leser?

Mit gezieltem Training kann man immer gut Verletzungen vorbeugen. Wichtig ist, dass man selbst weiß, was man dem Körper abverlangen kann und wann es eben zu viel ist. Besonders bei der Leistungssteigerung sollte man auf seinen Körper hören. Es wird eine gewisse Trainingssubstanz benötigt, um sich kontinuierlich zu steigern und dabei gleichzeitig Verletzungen zu verhindern.

Dadurch, dass ich viele Sportarten mache, die auch in den Extrem-Bereich hineingehen, verwende ich viel Zeit darauf, mich ausgiebig vorzubereiten. Letztes Jahr hatte ich mich von September bis Dezember auf meinen Snowboard Urlaub vorbereitet. Neben dem Herz-Kreislauf-Training habe ich hauptsächlich im eGym Zirkel trainiert. Dadurch, dass ich so regelmäßig im Zirkel trainierte, war ich von der Körperbeschaffenheit einfach fitter als beim klassischen Split-Training. Also Montag Brust- und Bizepstraining, Dienstag dann Rückentraining und so weiter. Das Training war somit nicht nur gezielter und regelmäßiger, sondern vor allem auch konsequenter und ohne Leistungsabweichungen.

Welche Vorteile siehst Du im Training mit eGym?

Unsere Besucher haben die Möglichkeit, das Gerät individuell einzustellen, dabei nur die Karte davorzuhalten und direkt loszulegen. Dabei lässt sich beim Gerätewechsel eine Menge Zeit sparen. Außerdem werden so Fehler vermieden, da das Gerät mit Hilfe von den Trainern bei der Einweisung exakt auf jeden Gast eingestellt wird, die Einstellung dann automatisch gespeichert ist und nicht die Gefahr entsteht, Übungen falsch auszuführen. Ein anderer Vorteil der eGym Geräte ist, dass sie durch die geführten Bewegungen sehr unterstützend wirken. Man ist gezwungen, die Übung präziser und gezielter durchzuführen. Es ist eben vorgegeben, wie oft und wie schnell die Bewegung gemacht werden muss. Auch wenn man im Zirkel sitzt und sieht, wie die anderen um einen herum trainieren, ist es ein großer Ansporn noch weiterzumachen. Im Vergleich zu normalen Steck-Stift-Geräten – wie bei einer Beinpresse – hätte ich vielleicht bei den letzten beiden Wiederholungen pausiert oder sogar aufgehört. (lacht)

Fallschirmjäger

Danke für das Gespräch, Steven. Hat wirklich Spaß gemacht mit Dir zu plaudern. Ich hätte da noch ein paar Entweder-Oder-Fragen, die ich Dir gerne stellen würde.

Ok, gerne. Leg los.

Eiweiß-Shake oder Eier?

Eiweiß-Shake.

Brustpresse oder Beinpresse?

Brustpresse.

Rock oder Techno beim Training?

Weder noch.

Wann essen: Vor oder nach dem Training?

Nach dem Training.

Haxe oder Putensteak?

Putensteak.

Morgens oder abends trainieren?

Abends.

Fahrrad oder Auto?

Auto.

Internet oder TV?

Fernsehen.

Malzbier oder Pils?

Malzbier.

 

Schöner Winter

 

 


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