Schwimmen – der perfekte Sommersport

Schwimmen - der perfekte Sommersport

Schwimmen stärkt das Immunsystem und reinigt den Körper

Im Wasser wird vor allem die allgemeine Ausdauer gefördert. Das Herz-Kreislauf-System wird durch die Bewegung im Wasser angeregt und gestärkt. Wasser hat außerdem einen leichten Massageeffekt und regt somit sowohl die Durchblutung als auch den Abtransport der Lymphflüssigkeit an. Zudem stimuliert Ausdauertraining im Wasser das Immunsystem besonders gut, wodurch es effektiver arbeitet. Die nächste Erkältung hat so keine Chance!

Interessant ist, dass Schwimmen Muskeln beansprucht, die etwa beim Joggen nicht gebraucht werden. Nicht nur einzelne Muskelgruppen, sondern der gesamte Körper wird trainiert, wodurch Schwimmen an Trainingseffektivität unschlagbar ist. Die schonenden Schwimmbewegungen beugen Gelenkschäden vor und lösen zudem Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich. Auch die Rumpfmuskulatur ist im Wasser ständig gefordert, da sie den Körper in einer stabilen Wasserlage halten muss. Das macht Schwimmen zu einem sehr effektiven Rumpftraining, das Schmerzen im gesamten Rücken effektiv bekämpft (Harreby, M., et al., 1997).

Schwimmen hilft Dir also, gesund zu bleiben und gleichzeitig Deine sportlichen Ziele zu erreichen.

Rückenschwimmen gegen Nacken- und Rückenschmerzen

Je nach Schwimmstil werden bestimmte Körperregionen intensiver angesprochen. Durch die Wasserlage beim Rückenschwimmen mit einem geraden Rücken und gestrecktem Kopf wird die gesamte Wirbelsäule entlastet. Die Schultern für die Armbewegung zieht man automatisch nach hinten/unten, also genau richtig, um aus der gekrümmten Schreibtischhaltung herauszukommen. Das Rückenschwimmen trainiert die gesamte Rücken- und Hüftmuskulatur und ist somit ideal, um Nacken- und Rückenschmerzen vorzubeugen oder sie zu lindern.

Das viel praktizierte Brustschwimmen ist bei Anfängern durch die überstreckte Haltung des Nackens und der Scherbelastungen auf die Kniegelenke nur bedingt zu empfehlen. Anfänger sollten sich daher auf eine gute Technik konzentrieren und insbesondere den Kopf nur zum Atmen aus dem Wasser heben. Mit einer sauberen Technik wird dann auch Brustschwimmen zu einem sehr gesunden Schwimmstil.

Das Kraulschwimmen trainiert vor allem die Brust- und Schultermuskulatur und ist bei einer guten Technik die schnellste Schwimmart. Durch die recht hohen koordinativen Anforderungen ist eine saubere Technik aber unerlässlich, um über eine längere Zeit am Stück schwimmen zu können.

Für ein ausgeglichenes Training solltest Du am besten ab und an den Stil wechseln.

Schwimmen ist besonders für Bluthochdruckpatienten geeignet

Wer mit dem Training an Land Schwierigkeiten hat, ist im Wasser ideal aufgehoben. Der Körper ist im Wasser quasi schwerelos, wodurch die Gelenke kaum beansprucht werden. Das macht laut Prof. Dr. Ingo Froböse von der Sporthochschule Köln (2013) Schwimmen zum perfekten Sport für alle, deren Gelenke an Land unter ihrem Gewicht leiden. Zusätzlich ist Schwimmen dadurch ideal zum schonenden Muskelaufbau nach Verletzungen und Operationen.

Die horizontale Lage des Körpers im Wasser hat außerdem einen schonenden Effekt auf das Herz-Kreislauf-System. Das Herz muss das Blut nicht gegen die Schwerkraft nach oben pumpen und zusätzlich wird der venöse Rückstrom des Blutes durch die Beinbewegungen gefördert (2013). Besonders Bluthochdruck- und Herzpatienten profitieren davon, da der Puls im Wasser bei gleicher Belastung niedriger ist als an Land.

Zudem kann man ganzjährig schwimmen und gerade im Sommer sogar an der frischen Luft im Freibad, See oder Meer!

Wasserwiderstand und Kälte erhöhen den Kalorienverbrauch

Die Bewegung im Wasser erfordert einen deutlich erhöhten Kraftaufwand im Vergleich zum Training an Land. Will man sich unter Wasser bewegen, muss man gegen einen 14-mal größeren Widerstand arbeiten als an Land. Zudem ist beim Schwimmen fast die gesamte Muskulatur des Körpers beteiligt und all diese Muskeln verbrennen Kalorien! Noch dazu muss der Körper durch das meistens etwas kältere Wasser die Körpertemperatur aufrechterhalten, wozu er zusätzliche Energie benötigt.

Das alles führt dazu, dass Schwimmen ideal ist, um möglichst viele Kalorien in möglichst kurzer Zeit zu verbrennen. Abhängig von der Schwimmintensität werden bis zu 900 kcal pro Stunde verbrannt.

Also ab ins Wasser!

Euer eCoach*


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