Teil 2 – Diabetes Typ 2 ist ein Lifestyle Problem

Seit 1998 ist die Zahl der Diabetes Erkrankungen um 38 % gestiegen – Tendenz weiter steigend! Viel erschreckender ist jedoch die Tatsache, dass viele Betroffen gar nicht wissen, dass sie zuckerkrank sind! Was Diabetes ist und welche Anzeichen es für die Krankheit gibt, erfahrt ihr im Teil 2 unserer Diabetes-Reihe.

Genetik oder Lifestyle – so unterscheiden sich die beiden Diabetesformen.
Bei Diabetes kann der Körper den Zucker nicht mehr verarbeiten, weil ein wichtiges Hormon zu wenig oder gar nicht mehr produziert wird – das Insulin. Diese Krankheit kann angeboren sein oder sich im Laufe des Lebens entwickeln. Bei einem Typ 1 Diabetes handelt es sich um eine angeborene Autoimmunkrankheit und tritt bereits in jungen Jahren auf. Hierbei attackiert das Immunsystem den eigenen Körper, im Fall von Typ 1 Diabetes die Betazellen in der Bauchspeicheldrüse, die für die Produktion des Insulins verantwortlich sind. 90 % der Diabetes-Erkrankten erkranken und leiden an dem sogenannten Typ 2 Diabetes. Dieser entwickelt sich im Laufe des Lebens, weswegen er auch als Altersdiabetes bekannt ist. Da diese Diabetesform jedoch längst nicht mehr nur alte Menschen betrifft, ist der Begriff „Altersdiabetes“ inzwischen längst überholt.

Ob jemand an Typ 2 Diabetes erkrankt, hängt nicht allein von den Genen ab, sondern vielmehr von seinem Lifestyle.  Die Ausprägung dieser Form von Diabetes kommt schleichend und lässt nach und nach die Produktion von Insulin im Körper versiegen.

20 % der Erkrankten wissen gar nicht, dass sie an Diabetes leiden!
Häufig entdecken Ärzte Diabetes rein zufällig während einer Kontroll- oder Routineuntersuchung.  Weil Diabetes nicht weh tut, bemerken Diabetes-Erkrankte erst sehr spät, dass etwas in ihrem Körper nicht stimmt, meist sogar erst dann, wenn der Zucker bereits die Adern und die Nerven geschädigt hat.  

Unbenannt54.PNGAuch wenn es keine eindeutigen Warnsignale des Körpers gibt, so gibt es einige Symptome, die darauf hinweisen können: Die Betroffenen fühlen sich meist abgeschlagen und müde, müssen sehr häufig auf die Toilette und haben ständig Durst. Trockene Haut an den Füßen und Übergewicht können auch dafür sprechen, dass der Körper den Zucker nicht mehr verarbeiten kann.

Bluthochdruck, Nierenschäden und Herzerkrankungen, aber auch Amputationen und der Verlust der Sehkraft können die Folge sein.
Zu viel Zucker schädigt Adern und Nerven – die gesundheitlichen Folgeschäden können verheerend sein. In jedem Jahr werden allein in Deutschland 40.000 Amputationen, 2.300 neue Dialysepatienten und 2.000 Neuerblindete verzeichnet. Und damit nicht genug: Typ-2 Diabetiker haben ein höheres Risiko an Bluthochdruck und Arteriosklerose zu erkranken. Damit geht auch ein erhöhtes Risiko einher einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden.
Doch wie kann ich meine Lebensgewohnheiten ändern, um nicht an Typ 2 Diabetes zu erkranken? Kann man sich überhaupt schützen? Die Antwort ist ganz klar “JA”, denn mit geeigneten Maßnahmen schafft es jeder, seiner Veranlagung für diese Krankheit entgegenzuwirken.
Doch ist wirklich der Zucker daran Schuld? Lest selbst wie man überhaupt zuckerkrank wird und was man dagegen tun kann?

Euer eCoach!


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