Hooray – eGym goes to USA!

USA, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten
Das Land, wo die Geschäftsidee von Philipp und Florian, beider Gründer von eGym, geboren wurde.

If you can make it there, you can make it everywhere.

Nach einem Freudentaumel, ein kurzer Realitätscheck:

  1. Welche Zertifizierungen benötigen wir?
  2. Können wir unsere heutigen Kraftmaschinen so in den USA verkaufen? (Das USA-Spannungsnetz läuft mit 120V / 60 Hz.)
  3. Wie bekommen wir unsere Geräte über den großen Teich?

 

  1. Aktuelle Herausforderungen – Zertifizierung für den US-Markt

Das Thema Zertifizierung ist komplexer als ursprünglich angedacht. Schnell war uns klar, dass die europäische Herstellerselbsterklärung nach dem CE-Verfahren nicht ausreicht. Wir benötigen den Nachweis über die Normenkonformität des Prüfungs Institutes. Für die Gerätesicherheit ist die UL (Underwriters Laboratories) zuständig, für Funk (RFID/WLAN) und EMV (Elektromagnetische Verträglichkeit) ist die Behörde FCC zuständig. Und damit beginnt die eigentliche Arbeit; Normentexte studieren und verstehen:

  • Wo bestehen Abweichungen zu den europäischen Richtlinien?
  • Welche Komponenten können wir weiterhin verwenden, welche nicht?
  • Funktionieren die neuen USA-Komponenten in unserem Gesamtgerät und haben wir überhaupt genügend Platz?

 

  1. Nächste Herausforderungen – Spannungsversorgung in den USA

…Und nun noch das Thema der Spannungsversorgung – wir benötigen einen leistungsstarken Transformator.

Dieser war zum Glück schnell gefunden und passte in unser Gesamtgerät. Jetzt nur noch die Verkabelung anpassen, die Montierbarkeit und korrekte Funktion im Gesamtgerät checken. Letzte Tests zum Erwärmungsverhalten als auch für die  FCC-Zertifizierung wurden nun angestoßen. Alles ist positiv verlaufen – und der neue Trafo hat sogar schon die passende UL-Zulassung.

Die Prüfinstitute möchten alles genau wissen, deshalb stellten wir alle Unterlagen für die Zertifizierung zusammen.

Unsere Hausaufgaben haben wir erledigt– Tests bestanden. Darauf haben wir erstmal angestoßen!

  1. Weitere Herausforderungen – auf zu neuen Ufern

Damit unsere Maschinen sicher die USA erreichen, haben wir uns mit unseren Versand-Experten an einen Tisch gesetzt. Schnell war klar, dass wir uns für die Seefracht entscheiden. Allerdings haben wir noch keinerlei Erfahrung auf diesem Gebiet. Der Expertenkreis wurde erweitert, um gemeinsam die beste Lösung zu finden: Unsere Maschinen werden auf Paletten in Holzkisten verpackt.

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Da die Seefracht eine besondere mechanische Belastung an die Fracht darstellt,  muss die Ware besonders im Container gesichert  und zusätzlich noch vor Salzwasser geschützt werden.

Was derweil geschah…

Während des Entstehungsprozesses sind uns immer wieder Fragen aufgekommen:

  • Welche neue Fachexpertise benötigen wir?
  • Wie strukturieren wir unser Projekt am besten?

Mit der Zeit ist das Projektteam von der ursprünglichen Planung von einer Person auf insgesamt über 13 Mitglieder gewachsen. Unser Team wurde durch Experten aus den Bereichen Mechanical Design, Electrical Engineering, Qualitätsmanagement, Logistik und Einkauf vervollständigt. Gemeinsam haben wir es geschafft, die Herausforderungen zu meistern und sind als Team zusammengewachsen. Organisiert haben wir uns über die agile Projektmanagement-Methode SCRUM, bekannt aus dem Software-Bereich. Hierzu zu einem späteren Zeitpunkt mehr….


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